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Innenstadt

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Zur Attraktivität Lichs trägt in entscheidendem Maße die gelungene Altstadtsanierung bei. Gebäudebestand und öffentlicher Raum wurden weitgehend altstadtgerecht erneuert. Durch die Freilegung zahlreicher, seit dem 18. Jh. verputzter Fachwerkgebäude erwarb sich Lich den Ruf einer Fachwerkstadt. Zentrum des liebevoll restaurierten Altstadtkerns ist der Marktplatz mit Brunnen. Von hier verlaufen in alle Richtungen Straßen mit zahlreichen Fachwerkgebäuden, deren reizvolle Giebel und Detailausführungen das Interesse der Besucher auf sich lenken.

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Kennzeichnend für den historischen Baustil der Stadt ist das Fachwerk, deren höchste Blüte sich im Textorhaus manifestiert. Ein prächtiger mit Holzschnitzereien und Inschriften verzierter Fachwerkbau aus dem dem 16. Jh., das Kellergewölbe aus dem 15. Jh.. Das Haus war ursprünglich doppelt so lang, wurde aber schon vom 19. zum 20. Jh. geteilt. Der heute noch stehende Teil hat die sehenswerte heimatkundliche Sammlung der Stadt Lich aufgenommen.

Der Stadtturm, heute Glockenturm der ev. Marienstifts-gemeinde sicherte als Festungsturm den langestreckten flachen Hang in Richtung Nordosten. Die ursprünglich nach der Stadtseite offene Mauer muß bald nach der Erbauung im 15. Jh. aus statischen Gründen ausgemauert worden sein. Im 16. Jh. wurde er bereits als Glockenturm erwähnt, diente aber auch als Befestigung bis ins 19. Jh. und als Wächterturm bis ins 20. Jh. Im Erdgeschoß befand sich einst das Verließ der Stadt, im ersten Obergeschoß erkennt man den alten Zugang und den Ausgang zur Wehrmauer. Der Turm ist nicht zugänglich.
Die Wetterfahne ist eine Kopie des um 1630 zum ersten Male nachweisbaren Originals.
Der Verlauf der Stadtmauer lässt sich noch an vielen Stellen erkennen, zum Teil ist sie wieder aufgebaut, zum Teile dient sie als Aussenmauer sowohl von landwirtschaftlichen als auch von Wohngebäuden.