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Marienstiftskirche

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Die um 1316/1317 erbaute Marienstiftskirche mit zahlreichen Grabdenkmälern der Licher Herrscher und der um 1775 geschnitzten Arnsburger Kanzel ist eine der Sehenswürdigkeiten in Lich.
Von Zeit zu Zeit finden in der Marienstiftskirche auch Konzerte und musikalische Gottesdienste statt.

Öffnungszeiten: In den Monaten April bis Oktober sonntags von 14.00 – 16.00 Uhr sowie nach vorheriger Anmeldung.
Telefon 80 62 45

webseite: www.marienstiftsgemeinde-lich.de

Weitere Informationen


Ihre Entstehung verdankte sie der Stiftung eines Kollegiatstiftes 1316/17 durch Philipp III. von Falkenstein und der Stadtwerdung Lichs am 10.3.1300. 1320 wurde sie zu Ehren der Gottesmutter Maria, des heiligen Martin und der heiligen Elisabeth geweiht. 1510 begann Graf Philipp die Kirche nach dem Vorbild der Heiliggeistkirche in Heidelberg und der Stadtkirche in Wittenberg zu einer spätgotischen Hallenkirche umzubauen, deren gotisches Kreuzrippengewölbe nur noch in Teilen bis zur Fertig-stellung des Umbau 1594 ausgeführt wurde.
Sie enthält wichtige Kunstwerken. Unter den zahlreichen Grabdenkmälern Licher Herrscher ist das Kunos von Falkenstein und Annas von Nassau, entstanden um 1333, besonders hervorzuheben. Die hochbarocke, um 1775, geschnitzte Arnsburger Kanzel mit den Kirchenvätern Bernhard von Clairvaux, Thomas von Aquin, Leo dem Großen und Bonaventura schmückt seit mehr als 100 Jahren das Kirchenschiff. Der um 1500 entstandene Kruzifixus gehört in die Renaissance.
An der Südwand des Langhauses erinnert ein Denkmal an die Gefallenen der Weltkriege, und an der Südwand des Chores steht seit 1988 ein Gedenkstein der an das Judenpogrom 1938 erinnert.